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> Home > Aktivitäten > Archiv > Volksbildung heute? 2006

Volksbildung heute?
Eine Reflexion zu politischer Bildung

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Mit wem und für wen bilden?
Bildung zwischen Freiheit und Mündigkeit


Was ist Volksbildung? Wie „funktioniert“ Volksbildung? Welche politische Ausrichtung hat diese Art der Bildung? Ist meine/unsere Bildungsarbeit „Volksbildung“? In wel-chem Sinn, mit welcher politischen Ausrichtung und welchen Zielen? Wie kann diesen Zielen entsprochen werden, welche Probleme und Herausforderungen stellen sich dabei? Mit Blick auf globale Fragestellungen könnte man auch formulieren: Wo steht die österreichische Bevölkerung nach Jahren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit?

Diese Fragen sollen im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zu „Volksbildung heute?“ aufgeworfen und diskutiert werden.

Den Ende der 19. Jahrhunderts entstehenden Arbeiterbildungsvereine ging es darum, durch Bildung ArbeiterInnen dazu zu ermächtigen, sich selbst für ihre Rechte einzusetzen und sich so aus der Situation der Unterdrückung zu befreien.

Auch in der Theorie und Praxis von Paulo Freire als Volksbildner nimmt die Selbstaufklärung der Bildenden über sich selbst eine zentrale Rolle ein. Menschen als Subjekte ihres Handelns zu verstehen, sie dazu zu ermächtigen, ProtagonistInnen ihrer eigenen Geschichte zu werden, ist dies ein Anspruch, dem sich politische Bildung auch heute noch stellt, noch stellen kann und stellen darf?


Was soll damit erreicht werden?

  • Raum zur kritischen selbstreflexiven Auseinandersetzung schaffen, um eine Diskussion zwischen VertreterInnen verschiedener (entwicklungs)politischer Organisationen und Institutionen zu unterstützen
  • Erarbeiten, wo Volkbildung bzw. educacão popular bzw. politische Bildung heute stehen, welche Geschichte sie geprägt hat, welche Perspektiven eröffnet werden
  • Die Aktualität des Denkens und Wirkens Paulo Freires im Vergleich mit anderen Bildungstheorien kritisch diskutieren

Für wen ist das gedacht?

Beschäftigte in der Entwicklungszusammenarbeit und politischer Erwachsenenbildung, EntwicklungsforscherInnen und an befreiungspädagogischen Ansätzen Interessierte.

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