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Literatur und Recherche

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Die Bibliothek der ÖFSE stellt für die Recherche zu den Kernthemen der IV. Österreichischen Entwicklungstagung (Klima, Technologietransfer und Industrialisierung, Landwirtschaft, Agrotreibstoffe, Wasser) dynamische Linklisten zur Verfügung.

Weiters hat das Freire-Zentrum eine Liste mit Basisliteratur zu "Wachstum - Umwelt - Entwicklung", dem Thema der Entwicklungstagung, zusammengestellt. Sämtliche Werke sind im Bestand der ÖFSE-Bibliothek vorhanden.


Dynamische Linksammlung

Diese Linksammlung führt Sie zur Bibliothek der ÖFSE, wo Sie, kontinuierlich aktualisiert, zu Themen der Entwicklungstagung Literatur der vergangenen zehn Jahre finden.

Klima
Technologietransfer
Agrarpolitik
Erneuerbare Energie
Landwirtschaft
Wasser



Literaturliste zur Vierten Österreichischen Entwicklungstagung
14. - 16.11.2008, Innsbruck
Thema: Wachstum - Umwelt - Entwicklung

Altvater, Elmar:
Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen
Eine radikale Kapitalismuskritik

Münster: Westfälisches Dampfboot, 2005 - 240 S.
ISBN: 3-89691-627-0

Kapitalismus; Gesellschaftsordnung ; Wirtschaftsordnung; Globalisierung; Imperialismus; Neoliberalismus; Wirtschaftstheorie; Wirtschaftswissenschaft; Internationale Beziehungen; Wachstum; Wachstumsgrenze; Wirtschaftswachstum; Fossiler Brennstoff; Nichterneuerbare Ressourcen; Entwicklungstheorie; Solidarität; Entwicklungspolitik; Nachhaltige Entwicklung; Sozio-ökonomischer Wandel

Der Autor bietet - aus historischer, ökonomischer, sozialer und ökologischer Perspektive- eine Analyse der gegenwärtigen "Kapitalismuskrise". Dazu stellt er die Entwicklungsdynamik kapitalistischer Produktions- und Aneignungsweisen in der Geschichte dar, analysiert die Krisen der globalen Finanzmärkte und verdeutlicht, weshalb die absehbare Begrenztheit fossiler Energie das Ende des kapitalistischen Wachstums beschleunigen wird. Abschließend plädiert er dafür, dass eine solidarische Ökonomie nur mit erneuerbarer Energie funktionieren wird und umgekehrt erneuerbare Energien nur dann breit angewendet werden können, wenn die Ökonomie solidarisch organisiert wird, was eine neue Art der politischen Regulation auf lokaler, nationaler und globaler Ebene verlangt.
ÖFSE-SIG: 22335


Altvater, Elmar; Mahnkopf, Birgit
Die Grenzen der Globalisierung
Ökonomie, Ökologie und Politik in der Weltgesellschaft

Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 1996 - 636 S.
ISBN: 3-929586-75-4

Globalisierung; Ökologie; Weltfinanzordnung; Weltwirtschaftsordnung; Politik; Sozio-politischer Wandel

Die AutorInnen analysieren den Prozeß der Globalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft und seine Grenzen. Dabei gehen sie in den ersten drei Kapiteln kritisch auf den sog. "Sachzwang Weltmarkt", auf Handelsbeziehungen, auf Finanzkapital sowie auf transnationale Unternehmen und die Auswirkungen der Tertiarisierung und "Virtualisierung" der Ökonomie auf die Arbeitsbeziehungen ein. Im vierten Kapitel wird die Rolle des Nationalstaats und der regionalen Wirtschaftsblöcke beleuchtet. Der letzte Teil behandelt die ökologischen Grenzen der ökonomischen Globalisierung und plädiert für das Einschwenken in alternative Entwicklungsbahnen.
ÖFSE-SIG: 17212


Bello, Walden; Engelhardt, Marc [Hrsg.]
Die Umwelt in der Globalisierungsfalle
Das Buch zum Kongress von Attac, BUND und Greenpeace in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Hamburg: VSA-Verlag, 2003 - 206 S.
ISBN: 3-89965-029-8

Globalisierung; Globale öffentliche Güter; Weltwirtschaft; Nachhaltige Entwicklung; Ressourcenschutz; Umweltverträglichkeit

Die Dokumentation des von AktivistInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen aus der ganzen Welt besuchten Kongresses vom Juni 2003 fasst die wichtigsten Beiträge und Ergebnisse zu den Themen Bedrohung des Trinkwasser, des Klimas und der Artenvielfalt durch wirtschaftliche Globalisierung zusammen und geht der Frage nach, was Umweltbewegung und GlobalisierungskritikerInnen gemeinsam haben bzw. was sie trennt und wie beide Bewegungen zusammen arbeiten können, um mehr zu erreichen?
ÖFSE-SIG: 21786


Worldwatch Institue [Hrsg.]
China, Indien und unsere gemeinsame Zukunft

Münster: Westfälisches Dampfboot, 2006. - 319 S.
(Zur Lage der Welt 2006)
ISBN 3-89691-628-9

China VR; Indien; Sri Lanka; Deutschland BR; WTO; Sozialstandards; Multinationales Unternehmen; Weltordnung; Ernährung; Ökosystem; Gewässerschutz; Kraftstoff; Nachhaltige Entwicklung; Corporate Governance; Umweltverträglichkeit; Verhaltenskodex; Nichtstaatliche Organisation; Ressourcenschutz; Energiepolitik; Handelspolitik; Globalisierungskritik; Umweltschutz; Agrarproduktion; Verkehrspolitik; Fleischindustrie; Wasserwirtschaft; Technologie; Katastrophenhilfe; Friedenssicherung; Erneuerbare Energie

Nordamerikanische, europäische und chinesische WissenschafterInnen analysieren die Zweckmäßigkeit und Durchsetzbarkeit ökologischer und sozialer Auflagen für Unternehmen sowie die Auswirkungen des Wirtschaftsbooms in China und Indien auf die Rohstoff-, Energie- und Getreideressourcen und die damit verbundene Verschärfung der weltweiten Umweltsituation. Herausgearbeitet werden die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz der Süßwasserökosysteme und eines Umdenkens in der globalen Fleischindustrie. Neben den Risiken des Einsatzes von Nanotechnologie wird beleuchtet, inwieweit Biokraftstoff eine Alternative zum Erdöl sein kann und die Katastrophenhilfe in Indonesien und Sri Lanka zur Beendigung langjähriger Konflikte beitragen konnte. Bilanziert werden die Effekte der Umweltschutzaktivitäten nichtstaatlicher Organisationen in China und Bemühungen, die Welthandelsorganisation in Einklang mit dem Postulat nachhaltiger Entwicklung zu bringen.
ÖFSE-SIG: 09550/2006/Dt.


Conference on Environment and Development [Hrsg.]
Agenda 21: Programme of Action for Sustainable Development
The final text of agreements negotiated by Governments at the United Nations Conference on Environment and Development (UNCED), 3 - 14 June 1992, Rio de Janeiro, Brazil

New York: United Nations Dept. of Public Information, 1993 - 294 S
ISBN: 92-1-100509-4

Umwelt; Umweltpolitik;Umweltschutz; Agenda 21; UNCED; Programm; Entwicklungsfragen; Entwicklungshilfeprogramm; Entwicklungspolitik; Nord-Süd-Beziehungen; Abkommen; Abfallbeseitigung; Sustainable Development
ÖFSE-SIG: 17146


Fighting climate change. Human solidarity in a divided world
New York, NY [u.a.]: United Nations Development Programme, 2007.
- XVI, 384 S. (Human development report ; 2007/2008)
ISBN 978-0-230-54704-9

Klimaveränderung; Entwicklungspolitik; Nachhaltige Entwicklung; Ressourcenschutz; Soziale Gerechtigkeit; Emissionshandel; Armutsbekämpfung; Energiepolitik; Entwicklungsindikator; Lebensbedingungen; Nord-Süd-Beziehungen; Gleichberechtigung

Nach einer Aufschlüsselung des Forschungsstands über den Zusammenhang zwischen Kohlendioxidausstoß und weltweitem Temperaturanstieg werden in diesem Bericht die Auswirkungen der Klimaveränderung für Ernährungssicherheit, Wasserversorgung, Gesundheit und Ökosysteme in den Weltregionen sowie die besonders schwerwiegenden Folgen für die arme Bevölkerung in den Entwicklungsländern detailliert. Herausgearbeitet wird, welche Maßnahmen zur weltweiten Begrenzung der CO-Emissionen erforderlich und technisch realisierbar sind und in welchem Ausmaß Entwicklungsländer Unterstützung zur Minimierung der von der Klimaveränderung verursachten Schäden benötigen. Erörtert werden die Zweckmäßigkeit des Emissionshandels, die Rolle der internationalen Zusammenarbeit und der Bedarf an staatlicher Regulierung. Neben einer Reihung der Staaten gemäß dem "Index menschlicher Entwicklung" enthält dieser Bericht Statistiken über den Status der Eliminierung von Frauendiskriminierung, Wirtschaftsentwicklung, Beeinträchtigung der natürlichen Ressourcen sowie Zugang zu ausreichender Ernährung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung in den einzelnen Staaten.
ÖFSE-SIG: HA-7/0005-2007/2008/EN


Feiler, Karin [Hrsg.]:
Nachhaltigkeit schafft neuen Wohlstand
Bericht an den Club of Rome

Frankfurt/Main: Lang, 2003 - 283 S.
ISBN 3-631-51633-9

Nachhaltigkeit; Nachhaltige Entwicklung; Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftswachstum; Umweltzerstörung; Armut; Soziale Gerechtigkeit; Politisches Verhalten

Anfang der 70er-Jahre begann mit dem Bericht "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome eine breite Diskussion zu Umwelt und Wirtschaft. Das Thema Nachhaltigkeit wurde zum Schlüsselbegriff für das Bemühen, globalen Wohlstand zu erreichen. 2002 wurde das "Europäische Forum für Nachhaltigkeit" gegründet. Nun liegt eine Publikation vor, in der WissenschafterInnen und PolitikerInnen sich unter anderem mit den Themen Umwelt, politische und wirtschaftliche Verantwortung sowie Fragen sozialer Entwicklung befassen. Das Buch ist eine interdisziplinäre Auseinandersetzung zu Fragen der globalen Entwicklung, auch im Zusammenhang mit einem Umdenkprozess im Wirtschaftsbereich und den Millenniumszielen 2015. Einer der Beiträge widmet sich „Good Global Governance“ und der Notwendigkeit einer neuen Weltordnungspolitik zur Wiedergewinnung politischer Steuerungs- und Gestaltungsmacht, in der den internationalen Institutionen und insbesondere der UNO große Bedeutung zukommt.
ÖFSE-SIG: 21827


Food and Agriculture Organization: Paying farmers for environmental services / Food and Agriculture Organization of the United Nations
Rome: FAO, 2007. - XIV, 222 S.
ISBN 978-92-5-105750-6

Landwirtschaft; Ressourcenschutz; Subvention; Ökolandwirtschaft; Artenvielfalt; Watershed Development; Landschaftsschutz; Armutsbekämpfung; Agroforstwirtschaft; Agrarproduktion; Nachhaltige Entwicklung; Welternährung

Neben Statistiken über die weltweite Agrarproduktion, Agrarflächen, den Fischfang, Nahrungsmittelhandel und Status der Welternährung analysiert dieser Bericht die Erfahrungen mit Programmen, BäuerInnen mit Zahlungen und marktwirtschaftlichen Instrumenten zur Bindung von Kohlenstoffdioxid zur Minderung des Treibhauseffekts sowie Maßnahmen zum Schutz des Wasserhaushalts und Erhaltung der Artenvielfalt zu animieren und für Ertragseinbußen im Gefolge dieser Maßnahmen zu entschädigen. Nach einem Überblick über das Potential an Umweltdienstleistungen der Landwirtschaft wird anhand von Programmbeispielen detailliert, wie die Zahlungen an BäuerInnen für Umweltdienstleistungen strukturiert werden sollen, damit sie den größtmöglichen Effekt erzielen. Zur Armutsminderung können diese Programme laut den FAO-ExpertInnen bestenfalls indirekt beitragen. Darüber hinaus enthält dieser Bericht eine Bewertung der Trends der Agrarproduktion, des Nahrungskonsums und der Ernährungssicherheit in den Weltregionen.
ÖFSE-SIG: HA-7/0037-2007


Freudenschuß-Reichl, Irene; Bayer, Kurt [Hrsg.]
Internationale Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit

Wien: Manz, 2008. - XXV, 334 S.
ISBN 978-3-214-12030-6

Österreich; EU; Afrika; UNO; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungsfinanzierung; Entwicklungsinstitution; Friedenssicherung; Weltordnung; Globale öffentliche Güter; Handbuch

Europäische ÖkonomInnen sowie österreichische DiplomatInnen und leitende MitarbeiterInnen von Ministerien skizzieren basierend auf Erfahrungen an unterschiedlichen Positionen der internationalen Zusammenarbeit die Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit (EZA), Entwicklungspolitik und Kontroversen in der Entwicklungsdiskussion. Neben der Rolle von Weltbank, Weltwährungsfonds, Entwicklungsbanken, WTO und UNCTAD wird die EZA im Rahmen der Europäischen Union unter Berücksichtigung des Beitrags Österreichs beleuchtet. Ausgehend von den Vorgaben der internationalen Staatengemeinschaft werden die Instrumente der Entwicklungsfinanzierung und Maßnahmen zur Verbesserung der EZA-Qualität aus österreichischer Sicht detailliert. Weitere Beiträge befassen sich mit den Erfordernissen der EZA in Afrika, der EZA mit fragilen Staaten, der zivil-militärischen Zusammenarbeit in der EZA, Global Governance und den Aspekten der Bereitstellung "globaler öffentlicher Güter".
ÖFSE-SIG: 23200


Görg, Christoph
Gesellschaftliche Naturverhältnisse

Münster: Westfälisches Dampfboot, 1999. - 198 S. (Einstiege; 7)
ISBN 3-89691-693-9

Kultursoziologie; Ideengeschichte; Philosophie; Umwelt; Ökologie; Gesellschaft; Modernisierung
Natur ist uns zum Problem geworden, und dies gleich in doppelter Weise. Parallel zur Sensibilisierung für die Störanfälligkeit der Beziehungen zu unserer natürlichen Umwelt hat sich bei vielen die Überzeugung durchgesetzt, dass es Natur als eine sichere Grundlage und als Maßstab für menschliches Handeln nicht (mehr) gibt. In einem Streifzug durch die Geschichte der Soziologie legt Christoph Görg die zunehmende „Naturfreiheit“ ihrer Grundbegriffe, ihrer Gesellschafts- und Handlungsbegriffe wie ihrer Entwicklungsvorstellungen offen. Er arbeitet heraus, wie Gesellschafts- und Naturbegriffe in den Gesellschaftstheorien von Herbert Spencer, Karl Marx, Emile Durkheim, Herbert Mead, Talcott Parsons, Theodor W. Adorno, Niklas Luhmann und Ulrich Beck aufeinander verweisen. Mit seiner Analyse will Görg die Kontroversen zwischen Naturalismus und Kulturalismus beziehungsweise zwischen Biozentrismus und Soziozentrismus verstehbar machen.
ÖFSE-SIG: 18288/7


Görg, Christoph
Mythen globalen Umweltmanagements: Rio + 10 und die Sackgassen nachhaltiger Entwicklung

Münster: Westfälisches Dampfboot, 2002. - 217 S. (Einsprüche; 13)
ISBN 3-89691-596-7

Umwelt; Natürliche Ressourcen; Ökologie; Ressourcenschutz; Umweltmanagement; Umweltpolitik; Umweltschutz; Umweltverschmutzung; Umweltzerstörung; UNCED; Agenda 21; Entwicklungsfragen; Entwicklungsarbeit; Entwicklungspolitik; Sustainable Development; Entwicklungsstrategie; Nachhaltigkeit

In der internationalen Umwelt- und Entwicklungspolitik hat sich ein technokratisches Problemmanagement etabliert, dem jegliche Visionen fehlen. Die Beiträge beleuchten verschieden Facetten dieses globalen Umweltmanagements kritisch und bringen dabei sowohl die grundsätzlichen diskursiven und theoretischen Probleme des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung als auch einzelne Problembereiche und Praxisfelder wie der Konflikt um genetische Ressourcen oder Erfahrungsansätze um lokal angepasste Entwicklungsstrategien zur Sprache.
ÖFSE-SIG: 14197/13


Hahn, Sylvia [Hrsg.]:
Umwelt-Geschichte : Arbeitsfelder, Forschungsansätze, Perspektiven
Wien: Verl. für Geschichte u. Politik, 2001. - 239 S. -
(Querschnitte ; 8)
ISBN 3-7028-0383-1

Österreich; Sozialgeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Bergbau; Recycling; Wasserversorgung; Umweltpolitik; Verkehrsmittel; Naturlandschaft; Geschichtswissenschaft; Katastrophe; Umweltmanagement; Natürliche Ressourcen; Schadstoff

Deutsche und österreichische HistorikerInnen und Naturwissenschafter detaillieren Arbeitsfelder und Forschungsansätze einer interdisziplinären Umweltgeschichte. Neben umweltgeschichtlichen Anmerkungen zur Entstehung der Weltökonomie werden die Erfassung des Umgangs mit Naturkatastrophen im Mittelalter, der technisch-ökonomische Blick auf die Natur in der Frühen Neuzeit, Veränderungen in der Berücksichtigung von Umweltaspekten im Bergbau und die Geschichte des Recycling erörtert. Beleuchtet werden die Wahrnehmung von Luftverschmutzung im 19. Jahrhundert, die Geschichte der Bergbahnen, der Eruierung von Gefahrenstoffen und der Wiener Wasserversorgung sowie die historische Entwicklung der Umweltpolitik in Österreich und der Berücksichtigung von Umweltthemen in der Wirtschaftswissenschaft.
ÖFSE-SIG: 22590/8


Hauff, Volker [Hrsg.]
Unsere gemeinsame Zukunft

Der Brundtland-Bericht
Greven: Eggenkamp, 1987 - XXIV, 421 S.
ISBN: 3-923166-16-1

Ökologie; Wirtschaftswachstum; Bevölkerungswachstum; Ernährung; Natürliche Ressourcen; Energie; Industrialisierung; Urbanisierung
ÖFSE-SIG: 10938


Heck, Hans-Dieter
Die neuen Grenzen des Wachstums

Reinbek/Hamburg: Rowohlt, 1993 - 319 S.
ISBN: 3-499-19510-0

Wirtschaftswachstum; Bevölkerungswachstum; Armut; Natürliche Ressourcen; Technologie; Nachhaltigkeit; Ozonschicht; Sustainable Development
ÖFSE-SIG: 13144


Die Herausforderung des Südens. Der Bericht der Süd-Kommission. Über die Eigenverantwortung der Dritten Welt für dauerhafte Entwicklung
Saarbrücken : Breitenbach, 1991. - 430 S. (Stiftung Entwicklung und Frieden: Eine Welt 4)
ISBN 3-927626-08-2

Süd-Süd-Beziehungen; Weltentwicklung; Sustainable Development; Nord-Süd-Beziehungen

Der Bericht der Süd-Kommission, die sich 1987 konstituiert hat, wurde unter dem Vorsitz von J. Nyerere von einer Gruppe unabhängiger Forscher des Südens verfaßt. Er behandelt eine tragfähige Weltentwicklung, wie sie im Brundtland-Bericht skizziert wurde - allerdings aus der Sicht des Südens. Tragfähigkeit bedeutet Self-reliance und menschenzentrierte Entwicklung, verstärkte Nutzung der eigenen Ressourcen auch in Kooperation mit den anderen Ländern des Südens. Tenor des Berichts: Ohne neue Weltwirtschaftsordnung, Umweltschutz, Beachtung der Menschenrechte, Abrüstung und Bevölkerungsplanung kann es keine nachhaltige Entwicklung für den Süden geben.
ÖFSE-SIG: 12762


Hoering, Uwe
Vorsicht: Weltbank. Armut, Klimawandel, Menschenrechtsverletzungen

Hrsg. vom Forum Umwelt und Entwicklung.
Hamburg: VSA-Verl., 2007. - 125 S.
ISBN 978-3-89965-241-3

IBRD; Deutschland BR; Entwicklungsländer; Entwicklungspolitik; Public-Private Partnership; Entwicklungsprojekt; Konditionalität; Wirtschaftsreform; Umweltverträglichkeit; Sozialverträglichkeit; Investitionsrecht; Menschenrechte

Als unabdingbare Voraussetzung für Armutsminderung in Entwicklungsländern betrachtet die Weltbank Wirtschaftswachstum, für das Privatisierung staatlicher Leistungen, Handelsliberalisierung und Reduzierung der Verschuldung auf ein tragfähiges Niveau erforderlich sei. Der Journalist Uwe Hoering und die Politologin Daniela Setton belegen mit zahlreichen Beispielen, dass diese von der Weltbank propagierte Strategie auch gemäß weltbankinternen Evaluierungen die Armut sogar verschärft hat. Sie arbeiten heraus, wie die Weltbank im Streben nach Schaffung optimaler Bedingungen für ausländische Investitionen ihre eigenen Standards für Umweltverträglichkeit und Einhaltung sozialer Mindeststandards missachtet. Neben einer kritischen Bilanz des Auftretens Deutschlands in Weltbankgremien und Versuche einer Weltbankreform monieren Hoering und Setton die Durchsetzung gleichberechtigter Mitbestimmung aller Mitgliedsstaaten.
ÖFSE-SIG: 23068


Jomo, K.S. [Hrsg.)
The new development economics. After the Washington Consensus

New Delhi: Tulika Books [u.a.], 2006. - XXIV, 304 S.
ISBN 81-85229-96-1

IBRD; Entwicklungstheorie; Handelspolitik; Technologiepolitik; Wirtschaftswissenschaft; Privatisierung; Entwicklungspolitik; Korruption; Wirtschaftsgeschichte; Agrarreform; Wettbewerbsfähigkeit; Süd-Perspektive;

Britische und asiatische ÖkonomInnen und SozialwissenschafterInnen unterziehen die von Weltbank, IWF und neoliberalen Ökonomen propagierten Thesen, Strategien und Forderungen einer detaillierten Kritik. Herausgearbeitet wird, dass dem Staat eine unverzichtbare und zentrale Rolle in der Förderung von technologischer Innovation sowie Stimulierung und Steuerung von Entwicklungsprozessen zukommt und die Forderungen nach Handelsliberalisierung und Privatisierung keine wissenschaftliche Fundierung haben. Hinterfragt werden die neoliberale Wirtschaftswachstumstheorie und die neoliberale Sichtweise von Human- und Sozialkapital. Durchleuchtet werden Optionen der Korruptionsbekämpfung, die Bedeutung von Agrarreform sowie der Status der Wirtschaftsgeographie und Wirtschaftsgeschichte.
ÖFSE-SIG: 23005


Den Klimawandel bekämpfen. Menschliche Solidarität in einer geteilten Welt

Veröffentlicht für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) / Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. [Red.: Hans-Christoph Neidlein ...]. - Dt. Ausg.. -
Berlin: UNO-Verl., 2007. - XVIII, 440 S. (Bericht über die menschliche Entwicklung; 2007/2008)
ISBN 978-3-923904-64-8

Klimaveränderung; Entwicklungspolitik; Nachhaltige Entwicklung; Ressourcenschutz; Soziale Gerechtigkeit; Emissionshandel; Armutsbekämpfung; Energiepolitik; Entwicklungsindikator; Lebensbedingungen; Nord-Süd-Beziehungen; Gleichberechtigung

Nach einer Aufschlüsselung des Forschungsstands über den Zusammenhang zwischen Kohlendioxidausstoß und weltweitem Temperaturanstieg werden in diesem Bericht die Auswirkungen der Klimaveränderung für Ernährungssicherheit, Wasserversorgung, Gesundheit und Ökosysteme in den Weltregionen sowie die besonders schwerwiegenden Folgen für die arme Bevölkerung in den Entwicklungsländern detailliert. Herausgearbeitet wird, welche Maßnahmen zur weltweiten Begrenzung der CO-Emissionen erforderlich und technisch realisierbar sind und in welchem Ausmaß Entwicklungsländer Unterstützung zur Minimierung der von der Klimaveränderung verursachten Schäden benötigen. Erörtert werden die Zweckmäßigkeit des Emissionshandels, die Rolle der internationalen Zusammenarbeit und der Bedarf an staatlicher Regulierung. Neben einer Reihung der Staaten gemäß dem "Index menschlicher Entwicklung" enthält dieser Bericht Statistiken über den Status der Eliminierung von Frauendiskriminierung, Wirtschaftsentwicklung, Beeinträchtigung der natürlichen Ressourcen sowie Zugang zu ausreichender Ernährung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung in den einzelnen Staaten.
ÖFSE-SIG: HA-7/0005-2007/2008/dt.


Keating, Michael
Erdgipfel 1992. Agenda für eine nachhaltige Entwicklung - Eine allgemein verständliche Fassung der Agenda 21 und der anderen Abkommen von Rio

Genf: Centre for Our Common Future, 1993. - 70 S.
ISBN 2-940070-02-4

Ökologie; Nachhaltigkeit; UNCED; Umweltschutz; Bevölkerungswachstum; Konsum; Gesundheit; Siedlungsplanung; Ressourcenschutz

Die Broschüre enthält eine übersichtliche, mit Graphiken versehene, allgemein verständliche Fassung der "Agenda 21" und der bei der Rio-Konferenz 1992 verabschiedeten Konventionen: Schutz des Waldes, Klima, Biodiversität.
ÖFSE-SIG: 14164

 

Helga Kromp-Kolb; Herbert Formayer
Schwarzbuch Klimawandel: Wie viel Zeit bleibt uns noch?

Salzburg: Ecowin-verl., 2005 - 222 S.
ISBN: 3-902404-14-0


Klimatologie; Klimaveränderung; Umweltpolitik; Katastrophe; Weltentwicklung; Treibhauseffekt; Fossiler Brennstoff; Energiepolitik; Auswirkung; Medien

Nach einer Bilanzierung des Forschungsstandes der Paläoklimatologie und der lokalen Differenzierungen des globalen Klimawandels analysieren die österreichischen KlimaforscherInnen Helga Kromp-Kolb und Herbert Formayer die wissenschaftlichen Begründungen für die Häufung von extremen Wetterereignissen und die Klimawandelszenarien für die nächsten hundert Jahre. Neben einer Replik auf die Argumente der Zweifler am menschlichen Einfluss auf das Klima werden die unterschiedlichen Auswirkungen des globalen Klimawandels in den Weltregionen detailliert. Erörtert wird, welche Maßnahmen für eine Minimierung des Klimawandels erforderlich sind und wie sie politisch umgesetzt werden können.
ÖFSE-SIG: 23363
 

Liebmann, Andreas
Dimensionen 2000. Umwelt, Friede und Entwicklung

Wien: Holzhausen, 1997. - 480 S.
ISBN 3-900518-57-2

Österreich; EU; Rwanda; Kap Verde; Afrika; UNCED; GEF; IBRD; DAC; Entwicklungspolitik; Entwicklungszusammenarbeit; Nachhaltige Entwicklung; Fairer Handel; Nichtstaatliche Organisation; Umweltschutz; Nord-Süd-Beziehungen; Umweltpolitik; Wirtschaftspolitik; Armut; Bevölkerungswachstum; Demographie; Fertilität; Bevölkerungspolitik; Natürliche Ressourcen; Landwirtschaft; Wasserwirtschaft; Islam; Watershed Development; Friedenssicherung; Friedenspolitik
Ex.: 17679


Mauser, Wolfram
Wie lange reicht die Ressource Wasser? Vom Umgang mit dem blauen Gold

Hrsg. von Klaus Wiegandt.
Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verl., 2007. - 247 S. (Forum für Verantwortung) ([Fischer-Taschenbücher] ; 17273)
ISBN 978-3-596-17273-3

Wasser; Wasserwirtschaft; Wasserhaushalt; Landwirtschaft; Ökosystem; Nachhaltige Entwicklung; Hydrologie; Trinkwasser; Handbuch; Wasserkonflikt

Der Geograph Wolfram Mauser erläutert den Wasserkreislauf und welche besonderen Eigenschaften Wasser zur entscheidenden Komponente des Lebens und Überlebens der Menschheit machen. Am Beispiel des Aralsees und des Nils detailliert er die Grenzen für nachhaltige Wassernutzung. Neben den 1992 vereinbarten "Dublin-Leitprinzipien zu Wasser und nachhaltiger Entwicklung" legt er dar, wie viel Wasser für die Nutzung durch den Menschen zur Verfügung steht und wie sich die Wassernutzung historisch verändert hat. Engpässe erwartet Mauser nur beim Wasserbedarf für die Landwirtschaft und plädiert daher dafür, dass abgesehen vom vermehrten Einsatz wassersparender Agrartechniken Regionen mit Wasserknappheit sich nicht auf die Erzeugung von Agrarprodukten kaprizieren, sondern sie aus Regionen importieren, die über ausreichende Wasserressourcen verfügen.
ÖFSE-SIG: 23119


Meadows, Donella H.; Meadows, Dennis L. Randers, Jørgen
Die neuen Grenzen des Wachstums. Die Lage der Menschheit - Bedrohung und Zukunftschancen

Aus dem Amerikan. von Hans-Dieter Heck
Stuttgart: Dt. Verl.-Anst., 1992. - 319 S. (Edition Bild der Wissenschaft)
ISBN 3-421-06626-4

Wirtschaftswachstum; Bevölkerungswachstum; Armut; Natürliche Ressourcen; Technologie; Nachhaltigkeit; Ozonschicht; Sustainable Development; Weltentwicklung; Futurologie; Umweltverschmutzung; Einkommensverteilung

20 Jahre nach dem ersten Bericht "Grenzen des Wachstums" hat das Team am Massachusetts Institute for Technology (MIT) mit einem verfeinerten Hochrechnungssystem die aktualisierten Daten neu überprüft. Das Resultat ist bedrohlicher als vor 20 Jahren. Einige Sektoren - Biosphäre, Meere und Ackerboden - stehen kurz vor dem Kollaps. Unbegrenztes Wachstum, das hat sich bestätigt, ist in einem geschlossenen System von Ressourcenverbrauch und Regenerierbarkeit nicht möglich. Nach wie vor wird freiwillige Wachstumsbeschränkung und globale Einkommensverteilung als unabdingbar gesehen, um den Kollaps zu vermeiden und zu einer dauerhaften Gesellschaftsordnung zu gelangen.
ÖFSE-SIG: 13144


Möller, Uwe
Global Marshall Plan. Mit einem Planetary Contract für eine Ökosoziale Marktwirtschaft weltweit Frieden, Freiheit und Wohlstand ermöglichen. Ein Statement der Global Marshall Plan Initiative

Stuttgart: Horizonte Verl., 2004. - 64 S.
ISBN 3-89483-102-2

Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftswachstum; Entwicklungsindikator; Nachhaltige Entwicklung; Sozialprodukt; Sozio-ökonomischer Wandel; Volkseinkommen; Vollbeschäftigung; Wachstumsgrenze; Wirtschaftsförderung; Entwicklungspolitik; Entwicklungsstrategie; Agenda 21; Globale öffentliche Güter; Lokale Agenda 21; Millennium Entwicklungsziele; Nachhaltigkeit; Ressourcenschutz; Umweltmanagement; Umweltverträglichkeit; Wirtschaftspolitik; Entwicklungsplanung; Armutsbekämpfung; Human Development

In einem integrativen Denkansatz plädiert ein breites und schnell wachsendes Netzwerk von UnterstützerInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft für einen Global Marshall Plan / Planetary Contract ein Programm, das eine globale Entwicklungs-Kofinanzierung durch reichere Länder mit der Annahme bestimmter ökologischer, sozialer und kultureller Standards durch die Entwicklungsländer verbindet. Der dadurch mobilisierte weltweite Wirtschaftsaufschwung muss jedoch gleichzeitig der Begrenztheit der Naturressourcen Rechnung tragen, indem er verbunden ist mit einer Technischen Revolution, die eine dramatische Steigerung der Ressourceneffizienz ermöglicht, sowie einer Werte-Revolution, die die Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil gewinnt bzw. diesen über Preis- und Anreizstrukturen fördert.
ÖFSE-SIG: 21977


Raza, Werner G. [Hrsg.]
Recht auf Umwelt oder Umwelt ohne Recht?
Auswirkungen des neoliberalen Modells auf Umwelt und Gesellschaft in Lateinamerika

Frankfurt/Main: Brandes und Apsel, 2000 - 264 S.
ISBN: 3-86099-199-X

Lateinamerika; Neoliberalismus; Globalisierung; Wirtschaftspolitik; Gesellschaft; Gesellschaftspolitik; Umwelt; Umweltpolitik; Umweltökonomie; Kleinlandwirt; Regenwald; Brasilien; Ressourcenschutz; Kommunalpolitik

Die AutorInnen bieten eine Bestandsaufnahme der durch das neoliberale Modell in Lateinamerika hervorgerufenen Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Es werden gesellschaftliche und politische Reaktionen und Möglichkeiten für alternative Handlungsstrategien thematisiert, in welchem eine "demokratische Partizipation von unten" vermehrt in den Mittelpunkt rückt.
ÖFSE-SIG: 18592/4


Raza, Werner G.; Novy, Andreas [Hrsg.]
Nachhaltig reich - nachhaltig arm?

Frankfurt/Main: Brandes und Apsel, 1997 - 222 S.
ISBN: 3-86099-273-2

Sustainable Development; Nachhaltigkeit; Macht; Globalisierung; Ökologie; Umweltzerstörung

Die AutorInnen des Buches beschäftigen sich mit der Frage von Ökologie, Nachhaltigkeit und den Auswirkungen auf die Verteilung von Lebenschancen, Macht und Ressourcen. Dabei geht es darum, die weitgehende Ausblendung des Zusammenhangs von Macht und Verteilung im Nachhaltigkeitsdiskurs aufzuzeigen; Es wird argumentiert, daß das zentrale Element einer wirklich alternativen und zukunftsfähigen Gesellschaftspolitik die Macht und Verteilungsfrage ist, insbesondere vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die immer ungleicher wird.
ÖFSE-SIG: 12089/73


Roberts, J. Timmons; Parks, Bradley C.
A climate of injustice. Global inequality, north-south politics, and climate poli
cy
Cambridge, Mass. [u.a.]: MIT Press, 2007. - XI, 404 S.
(Global Environmental Accord)
ISBN 0-262-18256-4

Nord-Süd-Beziehungen; Klima; Treibhauseffekt; Katastrophe; Katastrophenschutz; Umweltrecht; Umweltpolitik; Internationales Regime; Soziale Gerechtigkeit; Strukturpolitik; Nachhaltige Entwicklung

Die US-amerikanischen Sozialwissenschafter J. Timmons Roberts und Bradley C. Parks schlüsseln auf, wie die Einkommenskluft zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten sowie das Verhalten der Industriestaaten in den Nord-Süd-Beziehungen die Kooperation zur Begrenzung der Klimaveränderung beeinträchtigt. Anhand einer Auswertung der Katastrophenstatistiken seit 1980 dokumentieren sie, dass die klimabedingten Katastrophen vorrangig Menschen in Entwicklungsländern treffen und die Verwundbarkeit von Staaten durch Naturkatastrophen eng mit wenig diversifizierter Wirtschaftsstruktur, hoher Einkommenskluft und schwacher Zivilgesellschaft verknüpft ist. Aus einer Aufschlüsselung der Unterzeichnerstaaten von Umweltkonventionen leiten sie ab, dass Fortschritte im Klimaschutz nur mit vertrauensbildenden Vorleistungen der für 60 Prozent der CO-Emissionen verantwortlichen Industriestaaten, Aufstockung der Finanzhilfen für Entwicklungsländer und gerechterer Verteilung der Quoten für die Berechtigung zu Treibhausgasemissionen möglich sind.
ÖFSE-SIG: 22917


Robbins, Peter T.
Global capitalism and major corporations from the Third World

In: Third World Quarterly ; 23(2002),1,S.81-100

Entwicklungsländer; Multinationales Unternehmen; Standort; Globalisierung; Grossunternehmen


Robbins, Peter
Stolen fruit. The tropical commodities disaster

London: Zed Books, 2003. - 188 S.
(Global Issues in a Changing World)
ISBN 1-84277-281-3

Entwicklungsländer; USA; EU; WTO; UNCTAD; Rohstoff; Kautschuk; Erlösstabilisierung; Rohstoffabkommen; Rohstoffmarkt; Kaffee; Kakao; Tee; Baumwolle; Agrarmarkt; Preispolitik;  Nord-Süd-Beziehungen; Aussenwirtschaft; Welthandel; Terms of Trade; Strukturanpassung; Globalisierung; Agrarpreis; Armutsbekämpfung; Landwirtschaftliche Beratung; Agrarpolitik;  Nord-Süd-Beziehungen; Cash Crops

Basierend auf 30-jähriger Erfahrung an der Rohstoffbörse in London detailliert Peter Robbins die Ursachen für den Verfall der Preise für tropische Rohstoffe, Nahrungsmittel und Gewürze. Er belegt, dass Strategien der Entwicklungshilfe und Finanzinstitutionen für das Überangebot und den Preisverfall der tropischen Produkte verantwortlich sind und so den Entwicklungsländern unverzichtbare Erlöse entgehen. Neben einer Erläuterung der Abläufe an Rohstoffbörsen legt er dar, wie mit einer WTO-konformen Regulierung des Angebots die Einnahmen der Entwicklungsländer erhöht und durch Umwidmung von Produktionsflächen die Nahrungsmittelversorgung in Entwicklungsländern verbessert werden könnten.
ÖFSE.SIG: 21700


Shaikh, Anwar [Hrsg.]
Globalization and the myths of free trade: history, theory, and empirical evidence

London [u.a.]: Routledge, 2007 - XVIII, 305 S.
0-415-77047-5

Entwicklungsländer; Globalisierungskritik; Handelspolitik; Armut; Geschlechterverhältnis; Ökonometrie; Kapitalmarkt; Einkommensverteilung; Neoliberalismus; Sozialer Aspekt;

Asiatische, afrikanische, britische und US-amerikanische ÖkonomInnen hinterfragen, unter welchen Bedingungen Freihandel zur Entwicklung beiträgt. Herausgearbeitet wird, dass die Industriestaaten ihren wirtschaftlichen Aufstieg mit importbeschränkenden Maßnahmen realisierten. Mit statistischen Analysen der Handelsliberalisierung in Asien, Osteuropa und Lateinamerika wird belegt, dass die von Freihandelsbefürwortern postulierten positiven Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum nicht eingetreten sind. Neben den Effekten der Globalisierung für die soziale Position von Frauen in Lateinamerika und der Karibik werden die Probleme der statistischen Erfassung von Armut in den am wenigsten entwickelten Staaten und die Wechselwirkungen zwischen Globalisierung und Entwicklung der Profitraten in den Industriestaaten detailliert. Analysiert wird, inwieweit die Beseitigung der Beschränkungen für Kapitalflüsse in Entwicklungsländern die Anfälligkeit für Wirtschaftskrisen erhöht.
ÖFSE-SIG: 23116


Setton, Daniela; Wahl, Peter; Kaiser, Jürgen
Karten neu gemischt? Umbrüche und aktuelle Tendenzen der Nord-Süd- und Süd-Süd-Finanzbeziehungen; die Krise der etablierten Gläubigergemeinschaft; Internationale Schuldenerlassinitiativen auf dem Prüfstand
Berlin: WEED, 2006. - 98 S. (Schuldenreport ; 2007/2006)
ISBN 978-3-937383-49-1

Deutschland; Entwicklungsländer; Heavily Indebted Poor Countries; IWF; Nord-Süd-Beziehungen; Verschuldung; Schuldenerlass; Entwicklungsfinanzierung; Kapitalmarkt; Nachhaltige Entwicklung; Einkommensverteilung

MitarbeiterInnen des deutschen Forschungsinstituts "Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung" und der Schuldenerlasskampagne "erlassjahr.de" analysieren die Kapitalflüsse in Entwicklungsländer und legen dar, warum die 1996 von den Industriestaaten gestartete "Initiative für den Erlass von Schulden der hochverschuldeten armen Länder" (HIPC-Initiative) die Verschuldung dieser Länder bisher nicht auf ein nachhaltige Entwicklung ermöglichendes Niveau reduziert hat. Erörtert wird, wie die Verschuldung zur Zerstörung von Naturressourcen beiträgt und warum daher die Verringerung der Verschuldung auf ein "tragfähiges" Niveau auch aus ökologischen Erwägungen anzustreben ist. Herausgearbeitet wird, wie Deutschland Schuldenerlass handhabt und dass vorzeitige Schuldentilgungen von Entwicklungsländern und das Auftreten neuer Geberländer außerhalb der Industriestaaten die Macht des Weltwährungsfonds eingeschränkt haben, Entwicklungsländern eine neoliberale Wirtschaftspolitik aufzuzwingen.
ÖFSE-SIG: 17575/2007


Unsere gemeinsame Zukunft : Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Report) - Zusammenfassung und Kommentare
Bonn : Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, 1987. - (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen: Zur Diskussion gestellt ; 10)

Sustainable Development; Futurologie ; Umwelt; Entwicklung
ÖFSE-SIG: 11599/10

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