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Am 11. November 2009 findet die Nachtagung zur Vierten Entwicklungstagung unter dem Titel Klima in der Krise - Last Exit Copenhagen in Kooperation mit der Allianz Klimagerechtigkeit statt.
Termin:
Veranstalter:
Ziele: (1) verstärktes Bewusstsein und differenzierteres Verständnis
Wir freuen uns über das rege Interesse an der Veranstaltung, müssen nun aber leider bekannt geben, dass die Räumlichkeiten keine weiteren Anmeldungen mehr erlauben.
Bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 soll ein wegweisendes Klima-Abkommen für das nächste Jahrzehnt abgeschlossen werden. Dieses Abkommen muss neben verbindlichen Zusagen für Klimaschutz - insbesondere eine Senkung des CO2-Ausstosses - und für Transfer umweltfreundlicher Technologien die notwendige Unterstützung für Anpassungen an die Auswirkungen des Klimawandels, die nicht mehr verhindert werden können, bereitstellen. Die Verhandlungen zwischen den 192 Vertragsparteien gestalten sich als äußerst schwierig: Zum einen wird heftig debattiert, welche Länder ihren Treibhausgasausstoß senken müssen. Gefragt sind dabei vor allem die USA, Europa und Japan, aber auch die Schwellenländer China, Indien und Brasilien, die 75 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verursachen. Zum anderen fordern Entwicklungsländer, dass Industriestaaten für die Auswirkungen des Klimawandels finanziell aufkommen müssen. Die Höhe der Forderungen für Klimawandelanpassungsmaßnahmen und Katastrophenvorsorge variiert zwischen 25 und 85 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Reiche Industrieländer wie Österreich haben im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine besondere Verantwortung: Einerseits muss Österreich in Sachen Treibhausgas-Reduktion nach dem Verursacherprinzip eine Vorreiterrolle einnehmen. Andererseits liegt es auch in der Verantwortung Österreichs, die durch den Klimawandel entstandenen Schäden für die ärmsten Länder und Bevölkerungsgruppen der Welt zu kompensieren und sie durch Katastrophenvorsorge, Katastrophenhilfe, und Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.
Diese Veranstaltung, die an die österreichische Entwicklungstagung 2008 zu Wachstum, Umwelt und Entwicklung anknüpft, richtet sich an Entscheidungsträger/innen, Vertreter/innen aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und NROs sowie an die politisch interessierte Öffentlichkeit.
Programm:
VORMITTAG
9.00 – 9.10
NACHMITTAG
14.00 – 15.30
Moderation der gesamten Tagung: Corinna Milborn
Wer ist die Allianz Klimagerechtigkeit?
Die Allianz für Klimagerechtigkeit dient als dauerhafte Themenplattform österreichischer Nichtregierungsorganisationen (NROs), die in den Bereichen Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit (EZA), Soziales und Humanitäre Hilfe tätig sind. Sie setzt sich für mehr Klimaschutz in Österreich und für internationale Klimagerechtigkeit ein und will Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Klima und Entwicklung bei der breiten Öffentlichkeit, Meinungsbildner/-innen, Behörden und Entscheidungsträger/-innen schaffen. Mitgliedsorganisationen: AG Globale Verantwortung, Arche Noah, ARGE Weltläden, Ärzte und Ärztinnen für eine gesunde Umwelt, Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar, CARE Österreich, GLOBAL 2000, Greenpeace Österreich, HORIZONT3000, Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung, Klimabündnis Österreich, Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz f. internationale Entwicklung und Mission (KOO), Naturfreunde Internationale, Respect, Worldwide Fund for Nature Österreich (WWF), Ökobüro, Ökosoziales Forum Österreich, Österreichisches Rotes Kreuz (ÖRK), ÖIE Kärnten, Bündnis Eine Welt.
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