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Was? Das Programm

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Die Entwicklungstagung bring fragmentierte Weltsichten zusammen: Menschen aus den Bereichen Ökologie und Entwicklungspolitik debattieren miteinander über die großen Fragen der Zukunft.

03.04.2008 | Redaktion

Das Programm des Reflexionsvorganges wurde von einer eigens eingesetzten Arbeitsgemeinschaft ausgearbeitet. Diese besteht aus MitarbeiterInnen des Paulo Freire Zentrums, der AG Globale Verantwortung, Südwind Tirol, der Universität Innsbruck, der ÖFSE, von Politischen Akademien und anderen mehr.

 

FREITAG, 14. NOVEMBER 2008

17.00 Uhr Eröffnung:
Inhaltliche Einführung – Grundfragen des Tagungsthemas

Anschl.: Entwicklung zwischen Wachsen und Begrenzen. Der Eröffnungsdialog.
In diesem ersten Plenarteil sollen Zugänge zur Thematik von Wachstum, Umwelt und Entwicklung dargestellt, Knackpunkte sichtbar werden. Die Widersprüche der Idee einer „nachhaltigen Entwicklung“ stehen im Zentrum: Ist Wachstum Voraussetzung für Entwicklung? Bringt Entwicklung nicht zwingend die Aneignung von Natur mit sich? Ist nachhaltige, umweltschonende Entwicklung möglich und wie? Warum und wo spießt es sich?

Vier Personen machen in einer Gesprächsrunde ihre Positionen dazu deutlich:

- Heinz Leuenberger (Direktor der Abt. Energie u. umweltgerechte Produktion der UNIDO)
- Helga Kromp-Kolb (Klimatologin an der Universität für Bodenkultur, Wien)
- Beckie Malay
(Freedom from Debt Coalition, Philippinen )
- Fred Kabuye (Africa2000Network, Uganda)
Moderation: Karin Küblböck (ÖFSE)

Zum Bericht des Eröffnungsdialogs.

20.00 Biofaires Buffet

SAMSTAG, 15. NOVEMBER 2008

9.00 Künstlerischer Einstieg: „Momentaufnahme“. Ein Film von Michael Stoeger


9.10 WACHSTUM – UMWELT – ENTWICKLUNG ALS WIDERSPRUCH
In diesem Plenarteil werden zwei Kernbereiche der Debatte dargestellt, die die Widersprüche sehr konkret und anschaulich machen.

1. Energie. Ein zentraler Angelpunkt für die Klimapolitik.
Referent: Christoph Bals (Strategiedirektor der Nord-Süd-Initiative Germanwatch)

Kommentare:
- Johanna Mang (Austrian Development Agency, Referatsleiterin NRO-Kooperation & Humanitäre Hilfe)
in Vertretung von Irene Freudenschuss-Reichl (Leiterin  Österreichische Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium) 
- Wolfgang Mehl (Klimabündnis Österreich)
Moderation: Markus Piringer (ÖKOBÜRO)

Zum Bericht des ersten Plenarteils.

10.30 Uhr Pause

11.00 Fortsetzung des Plenums:
2. Landwirtschaft. Eine Herausforderung für Ernährungssouveränität im Zeitalter von Gen- und Biotechnologie.
Referent: Fred Kabuye (Africa2000Network, Uganda)

Kommentare:
- Michael Hauser (Universität für Bodenkultur, Wien)
- Markus Schermer (Institut für Soziologie, Universität Innsbruck)
Moderation: Petra C. Gruber (IUFE)

Zum Bericht des zweiten Plenarteils.
 

12.30 Mittagessen

14.00 Forum der JungforscherInnen
Der Mattersburger Kreis organisiert als wissenschaftlicher Mitveranstalter der Vierten Österreichischen Entwicklungstagung das Forum der JungforscherInnen. Aus 27 eingereichten Arbeiten wurden im double-blind Verfahren (dies bedeutete, dass die Einreichenden die Identität der Jury-Mitglieder nicht kennen und umgekehrt die Jurymitglieder keine Information über die Identität der Einreichenden haben) folgende fünf Texte ausgewählt:

Thomas Berger <thomas-berger@gmx.at>
Hochwasserkatastrophen als eine Herausforderung für die internationale Entwicklung und als Indikator für globale Ungleichheiten

Laurenz Ennser <laurenzennser@gmail.com>
Government for what people? Die globale ökologische Krise als Problem der beschränkten Legitimation nationaler Demokratien

Andreas Gruenewald <ubuntu@gmx.net>
Die politische Ökonomie der Nationalparks in Bolivien

Jakob Lederer <jakob.lederer@student.tuwien.ac.at>
Auswirkungen globaler Umweltstrategien auf die urbane Bevölkerung in Entwicklungsländern am Beispiel der Abfallhierarchie

Nikolaus Ludwiczek <Nikolaus.Ludwiczek@gmx.at>
Brasiliens Agrarpolitik: Nachhaltigkeit im Schatten des Wachstumsmodells

Moderation: Karin Fischer (Mattersburger Kreis) 

 

15.30 FOREN & WORKSHOPS

Parallel zueinander werden zwei kleinteilige Arbeitsformen angeboten.

1) Foren zum Thema „Wachstum – Umwelt – Entwicklung“

Im Zentrum der Foren steht die Debatte, aufbauend auf der Darstellung von Zugängen aus verschiedenen Perspektiven. Im Sinne des dialogischen Arbeitsprinzips soll eine breite Auseinandersetzung damit möglich sein. Aus deren Ergebnissen wird von zwei RapporteurInnen am Sonntag Vormittag im Plenum präsentiert werden. 

Forum 1: Klima & Entwicklung


Forum 2: Technologischer "Fortschritt" als Ausweg aus dem Umwelt-Wachstum Dilemma?


Forum 3: Agrotreibstoffe


Forum 4: Auf dem Boden der Realität. Die Früchte der globalisierten Landwirtschaft


Forum 5: Nutzungskonflikte um die Ressource "Wasser" - Machtverhältnisse und Entwicklungskonzepte im Widerspruch?

 

2) Workshops

Liste der 10 Workshop-Angebote


19.00 Abendpause/-essen

20.30 Abend mit kulturellem Angebot mit der Samba Truppe mais uma 

SONNTAG, 16. NOVEMBER 2008

Der Sonntag Vormittag ist als „Tag der Strategie“ konzipiert. Eine Vision und eine Utopie sollen sichtbar werden. Ein integrierter Entwicklungsbegriff wird laut angedacht.

9.00 Reflexionsfrühstück
Alle, die pünktlich kommen, erhalten zur Unterstützung der nun folgenden Reflexion ein Kipferl.

Resümee vom Vortag von 2 RapporteurInnen in Dialogform, mit Birgit Habermann (Österr. Akademie der Wissenschaften) und Andreas Exenberger (Universität Innsbruck)

Regenbogen der Wünsche, mit Armin Staffler (spectACT - Verein für politisches und soziales Theater)

Zum Bericht über Resümee und Regenbogen der Wünsche.

10.30 Pause

11.00 Ein Beispiel und zwei Ausblicke

Ein Beispielprojekt aus Ostafrika
Die Initiative Africa2000Network wird stellvertretend für andere konkrete Ansätze der Umweltentwicklungsarbeit auf der regionalen Ebene vorgestellt. Präsentation durch Fred Kabuye (Afrika2000Network, Uganda).

Visionen für den Themenkomplex Wachstum-Umwelt-Entwicklung:

Über die Grenzen der natürlichen Akkumulationsdynamik hinaus.
Elmar Altvater (ehem. Professor für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin)

Vom defensiven Kampf gegen Enteignung zu neuen Formen gemeinsamer offensiver Aktion.
Beckie Malay (Freedom from Debt Coalition, Philippinen)

Moderation: Martina Neuwirth (Grüne Bildungswerkstatt)

Zum Bericht über Ein Beispiel und zwei Ausblicke.


13.00 Abschluss

 

Die Getränke des Buffets und die Kaffeepausen werden gesponsert von

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Das Buffet wird gesponsert von der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol.

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